australian diary

 
24Mai
2014

HALBZEIT ...

Als ob es nicht schon schlimm genug ist das meine ''Reisezeit" hier schon halb rum ist, nein auch meine Zeit auf der Farm ist halb um und das ist wirklich schade, da ich hier eine ganz tolle Zeit habe :) Die Arbeit macht Spaß und die Familie hat mich super aufgenommen.

Letzte Woche habe ich diese kleine überraschung von der kleinsten Tochter  in meinem kleinen Wohnraum gefunden : 

 Dazu muss ich wohl nichts mehr sagen <3 <3 <3 thank you

Aber auch Ainsley ist voll und ganz zufrieden mit mir und wird mich und meine gute Arbeit vermissen. 

Und da sie schon so gut wie keine Arbeit mehr für mich hat durfte ich am Freitag 5 Std lang Kaktehen aus dem Boden rupfen. Mit der Zeit ganzschön anstrengend aber es tat gut mal was anderes zu machen. Und mit ein bisschen Musik hat es sogar irgendwie Spaß gemacht.

Ein kleiner grüner Kaktus stand drausen auf dem Feld ...

Mein zweites Turnierwochenende war ganz schön anstrengend, aber interessant von Donnerstag - Sonntag viel Arbeit und wenig Schlaf.

Wenigstes hab ich an einem Tag mein Frühstück fertig gebracht bekommen :)

small#cut#puppy# Breaky

Allem im allem muss ich sagen mir geht es hervorragend :)

p.s. Family : tat echt gut euch alle nochmal wieder zu sehen <3 <3 <3  

02Mai
2014

Pias Zusammenfassung ihrer letzten 2 Monate

So, da das hier alles ein wenig verloren geht mache ich hier alleine weiter, da ich meine Familie und Freunde an meiner Reise Teil haben lassen möchte.  

Nach 59 Std Busreise sind wir endlich um 6 Uhr morgens in Cairns angekommen. Eine Dusche und ein bequemes Bett sollte mir jedoch nicht ganz so schnell zur Verfügung gestellt werden,  da die Leute von der Rezeption unsere Reservierung vercheckt haben. Also nocheinmal bis 1 Uhr warten bis unser Zimmer fertig ist. 

Wenigstens durfte man irgendwann die Duschen benutzen so konnten wir dann direkt nachdem wir unser Zimmer bekommen haben in die Stadt fahren und uns einen ersten Überblick verschaffen. 

Das Resultat : ZU VIELE ASIATEN !! :D 

Am Dienstag traffen wir dann Doro und Peter von der Rocktour, mit dennen wir sehr gut Essen waren.

Donnerstag ging es in den botanischen Garten. EIN MUSS für alle Naturliebhaber. <3 Bank das war übrigens die schlange vor meinen Füßen ij aber coole s Bild

 

GREAT BARRIER REEF 

-Awsome-

Das Great Barrier Reef war einfach der Wahnsinn so unbeschreiblich schön.

Aber ich glaube dazu kann jedes Bild mehr als 1000 Worte sagen.

Meinen weg zum Great Barrier Reef kann ich jedoch sehr gut beschreiben und ich glaube diese Bootsfahrt wird mir für immer in Erinnerung bleiben. 

Denn mir ging es noch nie so schlecht wie an diesem Freitag den 14.03.2014 :D

Ich wurde richtig Seekrank und einmal mit dem K****n angefangen hört das so schnell auch nicht wieder auf. 

P.s. Ich glaube ich habe einen Rekort aufgestellt wenn ihr versteht was ich meine ;) 

aber es hat sich gelohnt. 

a) mein Schnupperkurs im Tauchen -Wiederholung ein muss-

b) ich hab mich ziemlich gut mit der Crew angefreunden, unter anderem mit meinem Tauchbegleiter Craig, weshalb ich Abends dann noch mit dennen und Conni von visitOz die wir hier wieder getroffen haben einen Trinken war.

Alles im allen ein sehr gelungener, unvergesslicher Tag in Down Under :D 

nur ein Wort AWSOME. Wie in einemTraum ich hätte nie geglaubt das ich jeh tauchen werde.

<3 <3 <3 

Die letzten Tage in Cairns, bevor es zum Arbeiten zurück nach Alice Srings geht waren total entspannt aber schön.Wir waren an der Lagune und in Kuranda einem kleinen Dorf in der Nähe von Cairns, da wir ohne Auto nicht zum Cape Tribulation konnten musste das an Regenwald und Wasserfällen reichen es war trotzdem traumhaft schön.

gemein hier möchte ich nicht unbedingt rein fassen

Am letztem Tag vor unserer Abreise hab ich mich nochmal mit Craig getroffen es war super lustig haben mal wieder viel gelacht. Nachdem Mara und ich die letzten Sachen organisiert haben habe ich mir kurz vor knapp noch mein einzigartiges Andenken an Cairns machen lassen. 

Meine Basecap *o* love it 

Nach einer erneuten stundenlangen Busfahrt waren wir endlich wieder back in Alice Springs :) 

Dort ging es dann direkt wieder auf Arbeitssuche nach ein paar Tagen habe ich eine Putzstelle in einem Restaurat bekommen. Aber hauptsächlich hat man neue Bekanntschaften gemacht mit dennen man ein paar schöne Tage verbracht hat.

So tolle Leute trifft man nur im Alice Secret backbacker Inn, nur zu empfehlen eins der schönsten Hostel.

Doch nach 2 Wochen sollte mein Leben hier auch schonwieder zu Ende sein, da ich einen Anruf von Airnsley bekommen habe ob ich nicht für sie arbeiten möchte also machte ich mich alleine auf den Weg in die Nähe von Bundaberg. Während meines Aufenthalts in Brisbane habe ich mich dann nochmal mit einem Freund getroffen mit dem wir bei Eminem waren. 

Und so komme ich auch schon im hier und jetzt an bin jetzt schon drei Wochen für die Familie am arbeiten und es macht mir total viel Spaß, da die Familie mich super nett und liebevoll aufgenommen hat und ich das hier mein kurzfristiges Zuhause nennen kann.

Sie haben mich sogar schon mit zum Wasserski genommen und reiten durfte ich auch schon :)

Meine Aufgaben sind : der Haushalt, Reitunterricht für die Kids, Stallarbeit, und wenn am Wochenende Turnier ist mich dort um die Pferde kümmern. 

Perfekt job. :) 

man hat ja sonst nichts zu tuen :)

So mal sehen was ich euch in Zukunft noch so erzählen kann. Nächste Woche geht es erstmal für 4 Tage mit den ihren riesen Truck auf Tunier.

15März
2014

Rock Tour

Nachdem wir montags nach Leistungssport unser neues Hostel erreicht hatten, sollte es am Dienstag endlich auf die langersehnte 3-Tages-Tour zum Ayers Rock gehen.

Morgens um halb 6 holte uns unser Tourguide Nate mit dem Bus ab, mit dem wir uns mit den anderen 17 Teilnehmern auf den Weg zum 6 Stunden entfernten Kings Canyon machten. Pünktlich zur Mittagszeit, erreichten wir den Parkplatz, von wo wir uns auf einem steilen Steinweg zum Lookout begaben.

Dieser sollte an diesem Tag jedoch nicht unser einziges Highlight sein, deshalb setzten wir unseren Weg zum Canyon weiter fort. Während unserer Wanderung lernten wir ein paar einheimische Pflanzen kennen, wie z.B. eine Eukalyptusart, von der man Wasser gewinnen kann und die Rock Mint, die als homöopatisches Heilmittel benutzt wurde, um die Atemwege zu befreien. Doch man kann auch Tiere damit vergiften, wenn man diese ins Wasser wirft.

Nachdem wir alle unsere ersten Fotos vom Canyon gemacht hatten, reihten wir uns alle nebeneinander auf, um eine Echokette zu starten, indem wir alle nacheinander "kuuurriiiiiiieeee" brüllten.

Danach ging es auf den 1 1/2 stündigen Rückweg zum Bus und von dort aus Richtung Bushcamp, wo wir die Nacht verbringen sollten. Auf dem Weg dorthin hatten wir mehrere Stops. Wir hielten, am Straßenrand um Holz für das Lagerfeuer am Abend zu sammeln, an einer Sanddüne, an der man einen großartigen Ausblick auf eine Wattlandschaft hatte und an einem Campingplatz, wo wir für die nächsten Tage Bier einkauften.

Im Bushcamp angekommen, bauten wir das Lager für die Nacht. Nach einem langen Tag, kochten wir endlich unser ersehntes Abendessen, das aus Reis, Gemüse, Chilli con carne und einem traditionellen Brot bestand. Da wir dieses auf der heissen Glut kochten, dauerte es dementsprechend lange. Nachdem das Geschirr gespült und wieder verstaut war, rollten wir unsere Swags (der aus einer Matratze und einem Schlafsackähnlichem Überzug besteht) und Schlafsäcke aus. Bevor wir uns in den Schlafsack kuschelten, um unter dem Sternenhimmel einzuschlafen, mussten jedoch noch die "Schutzkreise" gegen Spinnen und Schlangen gezogen werden.  

Um 5 Uhr morgens mussten wir schon wieder aufstehen, um uns auf den Weg zum nahegelegenen Campingplatz zu machen, um dort eine Dusche zu nehmen. Frisch geduscht machten wir uns auf dem Weg zum Kata Tjuta. Bevor wir uns diesen genauer anschauten, betrachteten wir die Berge von einem Lookout aus der Ferne. Dort angekommen wurden wir nach einer 1 1/2 stundigen Wanderung und einem steilen Anstieg mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.

 

Zum Lunch ging es zurück zum Campingplatz, von wo aus wir zum Aboriginal Center zu fahren, um uns dort mit den Regeln und Gesetzen der Aboriginies, die den Uluru betreffen, vertraut zu machen. Bevor wir uns zum Weg zu einem Lookout machten, um den Sonnenuntergang zu sehen, hielten wir am Uluru an, um den Mala Walk zu meistern. Dieser war mit viel Kulur der Aboriginies und Sagen verbunden. 

Bei einem gemütlichen Bierchen warteten wir mit vielen anderen Touristen auf das Farbenspiel des Ulurus während des Sonnenuntergangs. Während wir hunderte von Fotos machten, bereitete Nate unser Abendessen vor, das aussah wie Hundefutter, welches jedoch für ein Outback-Menü 5 Sterne verdient hätte. Currynudeln mit Hühnchen und Gemüse. Zurück auf dem Campingplatz bereiteten wir uns auf die zweite Nacht unter Sternen bevor, die diesmal noch kürzer werden sollte als die erste, da wir den Sonnenaufgang am Ayers Rock beobachten wollten. 

Als auch dies zu schnell zu Ende war, machten wir uns auf den Weg, den Ayers Rock zu umrunden und als wir diesen geschafft hatten, waren wir fast am Ende unserer Tour und machten uns auf den Rückweg nach Alice Springs, auf dem wir nur noch einen kleinen Zwischenstop auf einer Kamelfarm hatten. Dort gönnten wir uns für 7$ einen Ritt auf einem Kamel. Zurück in Alicec Springs trafen wir uns alle noch einmal in der Rock Bar um zum Abschluss gemeinsam etwas zu essen und das ein oder andere Bierchen zu genießen. Anders als gedacht änderte der Abend in dicken Party. 

Nach einer kurzen Nacht, mussten wir am nächsten Morgen auschecken, da es am nächsten Morgen auf den Weg nach Cairns gehen sollte..

26Februar
2014

Backpacker Lifestyle

Für den Abend haben wir uns mit Martin, unserem Nachbarn aus dem Hostel und Verkäufer unserer Tour, verabredet um gemeinsam, nach Backpackerstyle, auf das Eminem-Konzert zu gehen.

Am Stadion angekommen, setzten wir uns vor den Eingang, von dem aus man einen guten Blick auf die Leinwand im Inneren hatte und der Sound der Musik klang, als stände man in der ersten Reihe.

Die letzten 10 Minuten konnten wir ohne Probleme an der Security vorbei ins Stadion gehen, was uns ermööglichte, dass wir Eminem noch einmal auf der Bühne sehen konnten. 

Am nächsten Tag probierten wir unser Glück erneut bei dem Restaurant am Kangaroo Point, bei dem wir zuvor schon zweimal auf eine kalte Küche stießen. Nach unserem Mittagessen, bescuhten wir Martin auf der Arbeit und setzten uns dort an den PC.

Abends saßen wir mit den Leuten aus unserem Zimmer zusammen und tranken in der Bar unter dem Hostel noch ein Bier gemeinsam zum Abschied, da es für uns am nächsten Morgen früh Richtung Alice Springs ging.

 

Vor der Security Kontrolle am Flughafen von Brisbane trafen wir zwei deutsche Jungs, die ebenfalls auf den Weg nach Alice Springs waren. Mit denen verbrachten wir dann unseren ersten Tag in Alice. Mittags gingen wir gemeinsam essen und danach machten wir uns auf den Weg ins Reptile Center.

 

Alice Springs hätten wir uns, nach unserem Reiseführer, etwas aufregender vorgestellt, als es letzendlich ist. Und da das Wetter auch nicht so mitspielt wie wir es uns wünschen würden (es ähnelt doch sehr unserem Deutschland-Wetter) haben wir die letzten Tage damit verbracht Harry Potter zu gucken...;)

20Februar
2014

So schnell kanns gehn..

Nach unserer vierten Woche auf der Farm endete unser Aufenthalt dort plötzlich, da Ken nicht genug Arbeit für uns beide hatte und wir uns dort auch nicht mehr wohlfühlten.Während dieser letzten Woche, arbeiteten wir hauptsächlich in den Cattleyards. Dabei mussten wir vielen psychischen Druck ertragen, was uns zwischenzeitlich an unsere Grenzen brachte.

Dem nicht genug, wurden wir von einer Blutdruckerhöhenden Spinne (5 Minuten vor dem Schlafen gehen) 

und einer Schlange heimgesucht.

(Das Monster von Spinne kämpfte 10-15 Minuten gegen unser Anti-Insekten Spray an.)

 

Nachdem uns Ken sagte, dass wir am nächsten Tag (Dienstag) abreisen sollten, fingen wir an unsere Rucksäcke zu packen.

Glücklicherweise nahm uns am nächsten Morgen unser Mitbewohner Paddy mit in die "Stadt" Mitchell, wo wir angeblich den Bus um 8 Uhr nehmen mussten, was jedoch nicht geschafft hätten, da wir noch einen Brief bei der Post abholen mussten, die allerdings erst um 9 Uhr öffnete.

Nachdem wir unerwünschter Weise den Brief um halb 8 an der Hintertür der Post abholten, erfuhren wir, dass der Bus erst um 10:15 Uhr abfährt.

Zeit genug für uns, neues Handyguthaben und einen Brownie für die Fahrt zu  besorgen.

 

Nach mehr als 10 Stunden Fahrt erreihten wir (mal wieder) Brisbane. Hier entschieden wir uns dann in das xBase Uptown Hostel zu gehen, in dem wir schon vor unserer Abreise nach MItchell unterkamen. (Sogar das gleche Zimmer haben wir bekommen)

Am Abend gönnten wir uns eine im Hostel angebotene 5$ Pizza, um danach nur noch ins Bett zu huschen.

Am folgenden Tag kamen wir nicht drum herum shoppen zu gehen ;)

Die geshoppten Sachen wurden natürlich direkt am nächsten Tag der Welt präsentiert. Den Morgen haben wir ein wenig mit Kultur gestaltet und haben die City Hall of Brisbane besucht. Während wir auf die Führung hinauf zum Glockenturm warteten, schauten wir uns die Kunstaustellung an.

 

Danach spazierten wir durch die Roma Street Parklands.

 

Auf den ersten Blick wirkt alles idyllisch und schön,,,doch DANN...

wurde ein Albtraum (den jeder wahrscheinlich schon mal hatte) wahr..

 

Die folgenden Bilder sind für Leser unter 18 Jahren und/oder Lesern mit schwachen Nerven nicht geeignet!

 

 

Auf dem Rückweg zum Hostel wurden wir von einem Typen einer Travelagentur angequatscht, wo wir auch gleich die Uluru-Tour, die wir uns vorgenommen hatten, buchten. Und da wir ja wissen, wie klein die Welt manchmal ist, war es noch nicht genug, dass er aus Kaiserslautern kommt, sondern er wohnt auch noch im gleichen Hostel wie wir..im Nachbarzimmer.

 

18Februar
2014

Erster Job in Mitchell

Da wir während unserer ersten Arbeitswoche, nicht jeden Tag die Zeit gefunden haben, etwas für unseren Blog zu schreiben, fassen wir diese jetzt zusammen.

In den ersten fünf Tagen, haben wir schon viel erlebt und vieles neues gelernt. Am Tag unserer Ankunft, erlitten wir schon den ersten Kulturschock. Nach 10 Stunden Busfahrt freuten wir uns, endlich an der Farm angekommen zu sein, doch daraus wurde (vorerst) nichts, da wir erst einmal in unseren gammligsten Klamotten auf die Beerdigung des Dorfarztes gingen, um dort unseren Chef Ken abzuholen. Nach 30 Minuten voll Unbehagen und neugieriger Blicke, machten wir auf den Rückweg zum Auto. Voller Erwartung, endlich die Farm kennenzulernen wurden unsere Hoffnungen erneut zerstört, denn es ging noch auf eine kleine Gartenparty von Freunden. Langsam wurde uns klar, dass wir die Farm nicht mehr bei Tageslicht zu Gesicht bekommen sollten. Als wäre es nicht "schlimm" genug, erst um halb 11 auf der Farm anzukommen, erfuhren wir auch noch, dass wir am nächsten Morgen um 6 Uhr am Frühstückstisch sitzen sollten. Dies bedeutete für uns, dass der Wecker um 5:15 Uhr klingeln sollte.An unserem ersten Arbeitstag, haben wir schon viel gelernt. Während ich, Pia, mit Dee die Kälber fütttern war, kümmerte ich, Mara, mich mit Ken um die 9 Hundedes Hauses.Danach hieß es erstmal Unkraut zupfen, da unser Chef an diesem Vormittag Reperaturarbeiten an seinem Truck durchführte, bei denen er unsere Hilfe nicht benötigte. Da wir unsere Arbeit aber schnell erledigt hatten, durften wir ihm letzten Endes doch helfen.Während der Reperatur fuhren wir abwechselnd eines von drei seiner Motorrädern , damit wir fit fürs Mustering werden, was wir nach dem Lunch direkt in die Tat umgesetzt haben. Am frühen Abend fuhren wir gemeinsam mit Ken mehrere Weiden ab, um die Wasserstellen zu überprüfen. Das Feierabendbierchen durfte dabei natürlich nicht fehlen, welches nach einem langen Arbeitstag bei 47 Grad im Schatten wirklich gut tut.
Da der Truck, an dem wir am Tag zuvor schon gearbeitet haben, zur Insprektion nach Mitchell musste, reparierten wir am Mittwochmorgen den Rest.Während Ken mit seinem Truck auf dem Weg nach Mitchell war, haben wir Dee im Garten geholfen, wo wir gegen das Unkraut angingen. Da diese Arbeit nicht so richtig viel Spaß machte, beeilten wir uns die Arbeit schnell zu Ende zu bringen. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg die nahegelegenen Wassertanks zu checken. An einer der Wasserstellen, trafen wir auf ein Wildschwein, was sich im Schlamm suhlte.Da Wildschweine hier nicht so gerne gesehen sind, hat Dee es mit einem Gewehr, aus dem Auto heraus, erschossen.Nachdem der Tod eingetroffen war, fuhren wir mit dem Auto näher heran und ich, Mara, half Dee das Wildschwein mit Hilfe einer Kette am Auto zu befestigen, damit wir esvon der Wasserstelle wegziehen konnten.An einem Wassertank entdeckten wir ein Leck, weshalb wir am Abend mit Ken dort vorbeifuhren und die Wasserschläuche wechselten. 
Am heutigen Morgen, sollte es zum ersten richtigen Mustering mit den Motorrädern gehen. Zu dritt gingen wir los, um die Kühe einer weiter entfernten Weide zur der am Haus nahegelegenen Cattlestation zu bringen. Dies hatten wir nach ein paar turbulenten Momenten und 3 Stunden geschafft.An der Cattlestation halfen wir Ken dabei, die Kühe nach Geschlecht zu sortieren. Dies hat sich durch einen starken Regenschauer in die Länge gezogen. Nach dem ein oder anderem Anschiss, weil wir noch nicht allzu viel Erfahrung mit der Arbeit auf der Farm haben (und die zwei auch wenig Geduld mit uns) haben wir es dennoch gut hinter uns gebracht. Zum Abschluss wurden die Kühe wieder zurück auf die Weide gebracht, bis auf 5 Kälber und deren Mütter, da diese am nächten Tag noch ihreOhrclips und Brandmarken bekommen sollten.
Und genau damit begannen wir Freitagmorgen. Damit die Kälber ihre Ohrclips und ihren Brandmark bekommen konnten, musste man sie durch einen Gang treiben, an deren Ende eine Vorrichtung war, mit der man sie auf die Seite legen konnte. Nachdem wir diese Arbeit mit Ken gemeinsam beendet hatten, ging es für uns auf ein nahegelegenes Paddock,welches wir von Stöcken befreien mussten, damit wir sie anschließend verbrennen konnten.Dies wurde von Ken für knapp 2 Stunden unterbrochen, da wir ihm dabei helfen sollten, einen Zaun zu reparieren. Zurück in Woodlands (der Farm) habe ich, Pia, die Arbeit mit den Stöcken beendet, während ich, Mara, im Garten den Rasen mähte.
Nach dem morgendlichen Kälber füttern, durften wir in die "nahegelegene Stadt" (1 Stunde Fahrt) fahren. Dort führte unser Weg zuerst in einen Laden für Arbeitsklamotten,da wir uns für die Arbeit eine kurze Hose kaufen wollten. Daraus wurde jedoch nichts, da hier die Kleidergrößen etwas anders sind, als in Deutschland, was bedeutet, dass Größe S (in Australien) der deutschen Größe L ziemlich nahe kam. Bevor wir wieder nach Hause fuhren, setzten wir uns noch in ein Lokal, wo wir zu Lunch aßen.



WOCHENENDE

Das erste Wochenende in Woodlands verbrachten wir alleine auf der Farm, da Dee und Ken mit ihrer Familie den Australia Day feierten. Während dieser vier Tage bekamen wir mehrere Aufgaben, die wir in dieser Zeit erledigen sollten. Für den kompletten Sonntag nahmen wir uns vor, die 7 Jahre lang nicht benutzten Zimmer (Badezimmer und ein Schlafraum), zu säubern.   

Vorher:

Nachher:

 

 


Ich, Pia, muss an dieser Stelle einmal sagen, dass ich wohl nie wieder in meinem Leben Ekel verspüren werde. Zu unseren weiteren Aufgaben gehörten unter Anderem ein weiteres Paddock von Stöcken zu befreien. Dabei hatten wir unsere erste Begegnung mit einer tödlichen Spinne, der Red Back.Dies bemerkten wir allerdings erst, als der besagte Stock auf dem Hügel lag und einer von uns den Ast dorthin getragen hatte. Als wäre das noch nicht genug gewesen, sprang mir, Pia, eine 10cm große Spinne entgegen, als wir die Wasserkrüge reinigten.Desweiteren sollten wir den Hof und einen Teil der Cattlestation von Unkraut befreien, den Rasen mähen und einen Zaun reparieren. All dies war bis Dienstagmittag erledigt, so dass wir den Rest des Tages frei hatten, bis Ken und Dee wiederkamen. 

Nachdem wir einmal bei den Kälbern zugeschaut hatten, wie sie ihre Ohrmarken und Brandzeichen bekommen haben, sollten wir nach dem Mustering am Morgen selbst einmal Handanlegen. Während Ken bei allen die Hörner zuschnitt, das Branding durchführte und die kleinen Bullen kastrierte, sorgte einer von uns dafür, dass alle Kühe ihre Ohrclips und eine Formmarkierung in ihr Ohr gestanzt bekamen. Zeitgleich führte der Andere von uns die Kühe durch die Yards, damit keine größere Lücke entstand und wir die Kühe schnellstmöglich wieder auf die Koppel entlassen konnten. Nach einem kurzen Arbeitstag, an dem wir die an den Tagen zuvor eingesammelten Stöcke verbrannten und wir anfingen die Veranda des Nebengebäudes abzureißen fuhren wir am Abend mit Ken und Bill zur Schule, wo wir von Bill eine Anfängerstunde in Sachen Tennis bekamen. Der Tag sollte für uns erst um halb 1 zu Ende gehen, trotzdem hieß es am nächsten Tag um 5:15 Uhr aufstehen und zu Bill zu fahren, um ihm dabei zu helfen, neue Wasserleitungen für seine Kühe zu verlegen. (2,4 km Wasserleitungen)Unsere körperliche Anstrengung wurde mit einem leckeren Essen seiner Frau belohnt. Dazu gehörten selbstgebackene Cookies, Sandwiches und eine Art Nusskuchen mit Pflaumen.Diese Stärkung hatten wir auch nötig, da wir bis abends halb 7 durchgearbeitet haben. 
Normalerweise sollte der Sonntag unser freier Tag sein, doch wir bekamen Sonntagmorgen Besuch von einem Freund unserer Gastfamilie, der ihnen dabei hilft ihr Haus zu renovieren.Dabei sollten wir ihn den Tag unterstützen, indem ich, Pia, den ganzen Vormittag damit beschäftigt war, Werkzeuge anzureichen und ich, Mara, war damit beschäftigt in Metallplatten,die dazu dienen sollten, das Dach des 175 Jahre alten Hauses zu stützen, Löcher vorzubohren, damit Joe (der Freund von Ken und Dee) es leichter hatte, diese anzubringen. 
Unsere dritte Woche hier in Woodlands war nicht so spannend wie die davor, da Ken keine Aufgaben hatte, die er uns zuteilen konnte, verbrachten wir die meiste Zeit damit,im Garten zu arbeiten und Ken bei seiner Arbeit in der Scheune zu assistieren.Den Freitag hatten wir wieder einmal für uns alleine auf der Farm, da die zwei bis Samstagnachmittag unterwegs waren, Grund dafür war eine Beerdigung. Für diese 1 1/2 Tage bekamen wir wieder Aufgaben, die wir zu erledigen hatten. Dazu gehörten wieder das Unkraut im Hof zu entfernen, Stöcke einzusammeln, Wassertrüge zu säubern und Fencing.  

06Februar
2014

Kurzes Update

Hey ihr Lieben,
wir hatten heute einen kleinen "Stadt"aufenthalt. Leider war dieser viel zu kurz, um unseren Blog zu aktualisieren, da wir die Zeit mit einem Großeinkaufs verbracht haben, was aufgrund unseres ständigen Hungers bitter nötig war ;)

Die nächsten News gibt es sobald wie nur möglich :)

Uns geht's gut, bis demnächst..

Pia und Mara



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25Januar
2014

letzten Tage in Brisbane..

Samstagmorgen hieß es schweren Herzens Abschied nehmen und ab in den Bus nach Brisbane, wo wir mit den restlichen verbliebenen, die so wie wir erst montags zu ihrem ersten Job fahren mussten, in ein Hostel, nahe der Stadt, für zwei Nächte eincheckten.Während es für mich, Mara, abends mit Lea und Lotta auf in eine Hosteldisco ging, blieb ich, Pia, mit Conny, Justine und Max im Hostel, wo wir die Nacht mit zwei Weltenbummlern aus Deutschland verbrachten. Nach wenig Schlaf fuhren wir am Sonntag alle zusammen in den nahegelegenen Lone Pine Park, wo es für uns beide zum Kuscheln mit Koalas und Kängurus ging. 

 

 

Nach einem aufregendem Tag gönnten wir uns mit den übrigen 7 Leute ein leckeres gemeinsames Abendessen und ein Abschiedsbierchen in den Staraßen von Brisbane. 

25Januar
2014

Trainingswoche bei VisitOz

Montag, der Start in die Trainingswoche

Nach einem aufregenden Wochenende, startete am Montag unsere Traininswoche von VisitOZ. So stiegen wir morgens in einen kleinen Bus in Richtung Springbook Farm, wo wir zu wissen glaubten den Rest der Woche zu verbringen. Dort angekommen, gab es ein Willkommensbarbeque auf das direkt der Papierkram folgte, bei dem wir gesagt bekamen, dass sich unsere Gruppe für diese Zeit trennen müsste. Somit ging es für uns zwei und weitere 8 zur naheglegenen Farm, Jaylynn Dawns. Nachdem wir diese nach einer kurzen Autofahrt erreicht hatten, hieß es auch schon rein in die Arbeitsklammotten und ab in den Stall, wo wir eine kleine Rundführung von Justin, dem Besitzer, bekamen. Als diese vorrüber war, wollte er von uns wissen, wie gut wir unsere Reitkünste selber einschätzen würden. Da ich, Pia, von meinen Reitkünsten aus Deutschland ausgegangen bin, habe ich diese dementsprechend hoch vermutet. Wie meine Mama jetzt sagen würde "Hochmut kommt vor dem Fall", hieß es für mich: ab aufs Pferd.  Vorerst bin ich(Pia) davon ausgegeangen, dass Justin von mir und Signe (eine weitere Teilnehmerin der Organisation) sehen wollte, wie wir mit den Pferden umgehen und wie unsere Haltung in allen drei Gangarten ist. Pustekuchen. Noch keine Minute im Sattel, hieß es erstmal ab in den Galopp und das australische Cowboyfeeling spüren: das bedeutet, Vollbremsung aus dem Galopp, eine Drehung auf der Stelle und wieder Vollgas. Dies natürlich alles schnellfolgend hintereinander.

Zum Abschluss der privaten Reitstunde, folgte eine Partie "Fang den Reiter" bei der die zuvor gelernte Technik anzuwenden war. In der Abendsonne, schauten wir der Familie beim PoloCross zu und beendeten den Tag mit einem kühlen Bierchen.

Am Dienstagmorgen wurden erstmal die alltäglichen Stallarbeiten erledigt, dazu gehörte unter anderem den Mist mit dem Traktor zum nahegelegenen Misthaufen zu fahren. Diese Aufgabe hab ich, Pia,mit Vergnügen erledigt. Danach ging es den Pferden an den Huf.  Justin lehrte uns,wie man den Huf bearbeiten muss, damit das Eisen am Ende perfekt an den Pferdefuß angepasst ist.                                                                                               Mit anderen Worten: Pediküre fürs Pferd.Nachdem wir die Behandlung erfolgreich abgeschlossen hatten, ging es in die Sattelkammer, damit wir uns die passenden Sättel für das Mustering am nächten Tag aussuchen konnten. Vor unserer kleinen Mittagspause, mussten unsere Beine und Arme zeigen, dass Kraft in ihnen steckt, denn es wurden Heuballen angeliefert,  die wir zu vier Mädels von einem Truck schubsen sollten. Nach einer kurzen Stärkung zu Mittag, sattelten wir die Pferde für einen kleinen Ausritt über Justins Anwesen.Im Abendrot erreichten wir die Farm und erst da wurde uns bewusst, dass auch dieser Tag schon wieder vorbei war. 

 

Mittwoch: Mustering

Mittwochmorgens hieß es, Ställe säubern, Pferde einsammeln, Lunchpaket in die Tasche und ab in den Truck (auf dem 16 unserer Pferde Platz fanden)  und Auto + Anhänger und auf zum Mustering. Nach zwei Stunden Autofahrt erreichten wir endlich das riesen Wiesengrundstück von Justin wo es auf Kuhsuche gehen sollte. Aber nicht nur der uns bevorstehende Tag sollte ein Abendteuer für uns werden, sondern die Autofahrt war es schon da die Australia hier auf dem Land nicht so viel von anschnallen oder sonstigen Sicherheitsvorkehrungen halten, und deren Fahrstil schlimmer ist als der eines übermütigen 18 jährigen könnt ihr euch sicher vorstellen wie das für einen auf Sicherheit bedachten Deutschen wirkt.
Also ab in den Sattel und los geht die Tour! :) Erstmal lief alles ganz gemüdlich ab, da wir die Kühe (Cattle) erstmal finden mussten. Auf dem Weg mussten wir einen nicht ganz so schönen Anblick ertragen, da wir Justins Hunde dabei hatten/die uns dabei helfen sollten, die Kühe beisammen zu halten die uns bei der Arbeit helfen sollten. Denn als wir eine der Wasserstellen erreichten, erblickten diese ein Reh und gingen darauf los. Sie bissen ihm in die Hinterbeine und versuchten es zu Fall zu bringen, bis Justin endlich reagieren konnte und seine Hunde zurück pfiff war es schon zu spät und wir sahen nur noch wie das Reh versuchte sich weg zu schleppen.Kurze Zeit später hatten wir alle Kühe beisammen und wollten sie nun zurück zur Cattlestation bringen.

Das sagen wir jetzt einfach so, aber während unser Trainer damit beschäftigt war, eine verlorengeganngene Kuh wieder einzusammeln, haben wir es, durch Charles, geschafft, dass die ganze Aktion in ein riesen Chaos ausartete, da er uns zeigen musste, was er für ein Profi in Sachen Mustering ist. Anstatt, wie alle anderen von uns, stehen zu bleiben, galloppierte Charles mit der Horde davon und wir mussten von vorne anfangen. Irgendwann schafften wir es jedoch, die Cattlestation zu erreichen, wo der Spaß erst richtig los ging.Während alle anderen sich noch etwas zurückhielten und auf den Zäunen saßen, habe ich (Pia) mit den Stallburschen geholfen die Kühe von Paddock zu Paddock zu treiben, damit sie anschließend nacheinander durch eine/n schmale Gasse/Gang  gehen, um sich dort ihren Insektenschutz abzuholen. An der Cattlestation sind wir übrigens auch unserer ersten Schlange begegnet.Nach getaner Arbeit und Muskelkater in den Beinen, ging es zurück zur Farm, wo wir nach dem Abendessen alle tot ins Bett gefallen sind. 

 

Donnerstag: Härteprüfung bei ca.35 Grad im Schatten

 

Trotz schmerzender Muskeln, sollte der heutige Tag unsere nächste Härteprüfung werden, denn es ging ab zum Bäume fällen. Blöd nur, dass keiner von uns daran gedacht hatte, sich etwas zu trinken mitzunehmen. Und so mussten wir den ganzen Vormittag ohne ein Tröpfchen Wasser, Bäume durch die Gegend schleppen. Nachdem wir die überflüssigen Bäume von der Weide entfernt hatten und wir alle fest damit gerechnet hatten, etwas Wasser zu erlangen, ging es weiter in den Wald hinein. Dort fällten wir drei größere Bäume, die freitags noch eine große Rolle spielen sollten. Mit dem Fällen sollte es noch nicht getan sein, da wir noch die Rinde vom Stamm entfernen mussten. Diese schlugen wir mit ca. 15 kg schweren Eisenstangen ab. Dann aber sollte es wieder heim gehen. Die Farm schon in Sichtweite, der Mund ausgetrocknet, sollte uns das nächste Unglück ereilen: die Lenkung des Traktors (mit dem wir die Baumstämme transportieren wollten) ging kaputt und wir mussten ihn auf der Weide stehen lassen.Zurück ging es mit Quads und Auto.Nach dem Lunch kam eine große Lieferung kleiner Heuballen an, die wir dann in der Mittagshitze im Stall stapelten.  Zum Glück sollte der Tag nicht nur aus harter Arbeit bestehen. Während ich (Pia), mit ein paar anderen, mit zwei-jährigen Jungpferden ausritt, um diese an das Gelände zu gewöhnen, habe ich (Mara) die zuvor erlernten Erkenntinsse in Sachen Quad fahren, in die Tat umgesetzt und bin über das Jaylynn Dawns Anwesen gefahren. 

 

 

Freitag: die Woche neigt sich dem Ende

Morgens wurden wir in drei kleine Gruppen eingeteilt, die an diesem Vormittag drei verschiedene Stationen abgearbeitet haben. Zuerst hieß es für unsere Vierergruppe, ab zur Motorradstunde. Allerdings traute sich nur eine: Pixie (der Spitzname von Justin für Pia) Ich muss sagen, dass ich schon nach den ersten Sekunden schon richtig Spaß am Motorrad fahren gefunden habe, da es für mich ohne Umwege über Stock und Stein ging. Nächster Halt unseres Stationenlernens führte uns mit Emma, Justins Tochter, zu einer nahegelegenen Cattlestation, wo sie uns im Schnelldurchgang die grundlegenden Begriffe erläuterte. Auch dies war schnell erledigt, also ging es zur Praxisstation Fencing (Zaunarbeiten) mit Baz, einem der Stalljungen, der uns die Technik beibringen sollte.Da aber eine von uns, Wiebke, zwei Tage zuvor schon die Fencingtechnik gelernt hat, hat sie die Lehrerrolle übernommen. Den Rest des Tages haben wir damit verbracht, die am Tag zuvor gefälten und geschälten Bäume für eine neue Überdachung, in 1 Meter tiefe Löcher zu stellen, die wir vorher fein säuberlich gemeinsam ausbuddelten. Am Abend gab es auf der Veranda unserer Gastfamilie ein Abschiedsbierchen und ein Resumee der Woche. Ach, bevor wir es vergessen, heute haben wir ein Jobangebot bekommen, welches wir auch gleich angenommen haben.

19Januar
2014

Rainbow Beach, Fraser Island und und und...

Am Donnerstagmorgen ging es quer durch die Stadt zu unserem Hostel für eine Nacht, dem YHA. Dort warteten wir bis 13:30 Uhr bis unser Zimmer endlich fertig gesäubert war. Nachdem wir all unsere Sachen abgestellt hatten, ging es zu Fußwieder zurück auf die Straßen Brisbanes. Dort versuchten wir erneut unser Glück bei dem vom Reiseführer hochgeprisenem Restaurant am Kangaroo Point eine leckere Mahlzeit für wenig $ zu ergattern. Mit dem kostenlosen City Hopper versuchten wir so schnell wie nur möglich die Futterstelle zu erreichen, diese schließt ihre Küche jedoch schon um 14:30 Uhr.War das also wieder nichts mit dem leckeren und günstigem Essen. Nichtsdestotrotz mussten wir eine Mahlzeit zu uns nehmen, also entschlossen wir uns in eine der "überteuerten" Straßenlokals der Stadt Platz zu nehmen. Nachdem wir gesättigt und vor allem gestärkt zurück zum Hostel gingen, machten wir einen kurzen Zwischenstop im naheliegenden Supermarkt, passend zur Schnäppchenzeit.Mit ein paar Muffins im Gepäck setzten wir uns auf die Dachterasse des Hostels, wo wir auch gleich andere Teilnehmer des VisitOz Programms kennenlerneten.

Nach einer kurzen Nacht machten wir uns mit den anderen 14 Teilnehmern in einem kleinen Bus auf dem Weg nach Rainbow Beach, wo wir das Wochenende verbrachten. Dort angekommen ging es mit den anderen Mädels direkt zum Strand, an dem wir einen riesen Spaß in den hohen Wellen hatten. 
Als es dunkel wurde hatten die Jungs die grandiose Idee erneut runter an den Strand zu gehen um an einem Lagerfeuer das ein oder andere Bierschen zu genießen.Das mit dem Feuer hat nicht ganz so gut funktioniert, da es kurz zuvor noch aus Strömen geregnet hat. Dafür hat das Bier um so besser geschmeckt. 
 
Samstagmorgen hieß es mal wieder früh aus den Federn um den Tag zu genießen, also machten wir uns zu acht Mädels auf den 20 Kilomenter langen Fußweg zu der Fähre die uns zu der berühmten Insel ,,Fraser Island'' bringen sollte.

Nach 15 Kilometern Fußmarsch entlang einer viel befahrenen Straße vesuchten wir unser Glück per Anhalter. (wir waren zu acht also was sollte schon passieren ;) ) Als wir die Hoffnug schon fast verloren hatten hielt tatsächlich ein kleiner Campervan an, der genug Platz für uns alle hatte. Es stellte sich heraus, dass wir uns auf deutsch unterhalten konnten,da der Fahrer aus Österreich kam, der an dem der Fähre nahe gelegenen Campingplatz wohnte.

 Nach einer 10 minütigen Fahrt mit der Fähre erreichten wir Fraser Island, wo wir aufgrund des fehlendem Autos nur die Option Strand hatten.

Nach einem 2 stündigen Aufenthalt am wunderschönen weißen Sandstrand, beschlossen wir uns auf den Heimweg zu machen, da die Sonne uns ziemlich zugesetzt hatte und niemand mehr genügend Wasser übrig hatten. Wieder auf dem Festland angekommen beschloßen wir uns aufgrund unserer Erschöpfung ein Taxi zu nehmen das uns in unser nicht ganz so märchenhaftes Hostel zurück bringen sollte.( Wir sagen nur Dreck und Karkalaken) 

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